89: INTERVIEW - Unternehmensnachfolge mit Vanessa Niemann


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Vanessa Niemann ist Vize-Vorsitzende des Verbandes "Die Jungen Unternehmer". Ihr Spezialthema ist die Unternehmensnachfolge. Was Jung und Alt von ihrer ganz persönlichen Erfahrung lernen können, teilt sie in dieser Folge.


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Unser Gast: Vanessa Niemann
Interviewer: Rayk Hahne

Show Notes

Im Folgenden geben wir Dir den Inhalt des Podcasts in Stichpunkten wieder. Direkt zu Vanessa kommst Du hierZu uns - codu - geht's hier! Weitere interessante Links findest Du am Ende unter der Überschrift "Ressourcen und Referenzen".

In der heutigen Folge geht es um das Thema Unternehmensnachfolge - im Interview mit Vanessa Niemann.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Wann Du Dich mit Deiner Unternehmensnachfolge beschäftigen solltest

  2. Was es für junge Nachfolger zu beachten gibt

  3. Mit welcher einfachen Struktur die Nachfolge angehen solltest

Rayk: Willkommen Vanessa Niemann.
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Gast: Ja natürlich!

Rayk: Lass uns gleich starten!
Was sind die drei wichtigsten Dinge, die unsere Zuhörer über Dich wissen sollten?

Gast:

  1. Ich bin Nachfolgerin in der 3. Generation bei MDS Messebau

  2. Ich engagiere mich bei den Jungunternehmern als Regionalkreisvorsitzende in Hamburg und Vize Bundesvorsitzende

  3. Privat beschäftige ich mich sehr gern mit der Persönlichkeitsentwicklung

Interviewfragen

Rayk: Was ist Deine spezielle Expertise, was gibst Du den Menschen weiter?

Gast: Mein Hauptthema ist die Unternehmensnachfolge. Egal ob die familieninterne Nachfolge, oder aber auch die Nachfolge durch Externe. Denn leider finden viele Familienunternehmen gar keine Nachfolger.

Rayk: Was war beruflich Deine Weltmeisterschaft? Was war Deine größte Herausforderung und wie hast Du diese überwunden?

Gast: Für mich war es der Einstieg in unser Unternehmen. Ich dachte ich komme einfach ins Unternehmen, mache mein Ding, und fertig. Doch dem ist nicht so. Es ist eine Herausforderung mit seinen Eltern zusammen zu arbeiten. Da kommt auch eine emotionale Komponente hinzu.
Die Doppelrolle als Mitarbeiter aber auch Kind ist nicht immer ganz einfach. Auch Mitarbeiter müssen dann abgeholt werden, denn man ist in der Familiennachfolge meist deutlich jünger, da bedarf es viel Kommunikation. Nicht zu letzt als junge Frau Großprojekte mit sehr viel Umsatz dann zu verkaufen, war die Spitze. Das kam alles auf einmal zusammen.

Rayk: Was ist ein ganz wesentliches Werkzeug aus Deinem Erfahrungsschatz, das wir kennen sollten, aber noch nicht kennen?

Gast: Gerade wenn es um Nachfolge geht, ist offene Kommunikation das wichtigste Werkzeug. Es steht immer das Tagesgeschäft an, doch wie es mal zu Ende gehen soll, darüber redet keiner. Man muss wirklich rechtzeitig sich mit dem Thema befassen. Bestimmt 10 Jahre bevor man aufhören will, muss man das Thema konkret angehen. Erst einmal geht es nur darum zu prüfen wer in Frage kommt: Familie, Mitarbeiter oder Externe.

Rayk: Wie ist Deine Erfahrung, wenn man offen Kommuniziert, dass man aufhören möchte gibt es ja auch viel Angst, die dort mitschwingt. Wie sieht die Belegschaft oder auch Kunden das?

Gast: Mitarbeiter merken wenn es keine Zukunftsvision im Unternehmen gibt. Wenn man das Thema offen Kommuniziert, dann wissen die Mitarbeiter, das jemand sich dem Thema angenommen hat, und das es dort auch eine Entwicklung geben wird.

Rayk: Wenn jetzt ein Unternehmer noch nie etwas von dieser Technik gehört hat. Was ist Deine Empfehlung, um diese schnellst möglich in Einsatz zu bringen. Welches Vorgehen schlägst Du vor?

Gast: Als Erstes sollte man sich für sich klar werden, bis wann möchte ich arbeiten? Wie kann ich mir eine Übergabe vorstellen? Daraus entwickelt sich ein Plan. Wenn dieser Plan für einen Selbst steht, dann geht man die Nachfolge Schritt für Schritt an.
Erst in der Familie, dann Mitarbeiter oder man sucht sich externe Unterstützung.

Rayk: Wie sah das Thema Familiennachfolge bei Dir ganz konkret aus?

Gast: Meine Eltern haben sehr früh angefangen. Sie sind jetzt erst Anfang 50, und dadurch gibt es noch sehr viel Zeit. Wir sind drei Mädels in der Familie, und es wurde uns nie Druck gemacht, das wir die Nachfolge antreten müssen. Eigentlich wollte ich auch nie in die Nachfolge gehen. Ich habe sehr viel ausprobiert und festgestellt, das waren alles keine Optionen für mich.
Ich habe in den Ferien immer im Familienunternehmen gearbeitet, und dann im Abitur habe ich mich festgelegt, das ich die Nachfolge antreten möchte. Es empfiehlt sich als Nachfolger nicht alles auf den Kopfstellen zu wollen.

Rayk: Kannst Du der Unternehmerwissen-Community kurz die 3 Schritte darstellen, mit denen Du das umsetzen würdest?

Gast: 

  1. Man muss sich seinen eigenen Plan machen, Zeitlich, aber auch wie man es haben möchte.

  2. Dann sollten die Schlüsselpersonen dazu abgeholt und angesprochen werden.

  3. In jedem Fall sich externe Unterstützung holen, durch Verband oder ein Beratungshaus, ganz allein sollte man das nicht angehen.

Rayk: Grandios. Lass uns das Interview mit Deinem Spezial-Tipp für die Unternehmerwissen-Community beenden, dem besten Weg mit Dir in Kontakt zu treten und dann verabschieden wir uns.

Gast: Für mich persönlich war der Verband die Jungunternehmer dort gibt es einen Club der Nachfolger. Der Austausch mit den Unternehmern in diesem Club hat mich extrem in meiner Entwicklung weiter gebracht.
Kommt gern zu uns in den Verband, wenn ihr Unternehmer seid.
Wer mich erreichen möchte macht das am besten unter vn@mdsmessebau.de .
Kommt gern zu einer unser Veranstaltungen.

Rayk: Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen und Dein Wissen mit uns geteilt hast.

Gast: Super, vielen Dank. 

 

Ressourcen und Referenzen

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Kontakt zu Vanessa

MDS Messebau

Die Jungen Unternehmer

Kontakt zu Rayk: rayk@codu-training.de

Alle Folgen findest Du unter: codu-training.de/podcast


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